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<pre>Einzig Hoffenheim und Leverkusen vermochten es, die bayerische Hintermannschaft auszubooten, ohne dabei einem Punktgewinn aber auch nur ansatzweise nahe gekommen zu sein.  <p> Es war eine historische Pleite, denn der aktuelle Vizemeister hat noch nie gegen den Rekordmeister gewonnen. Alle bisherigen Duelle (vier inklusive DFB-Pokal, Anm.) gingen verloren. Zwar hat diese Niederlage an der Dominanz der Bayern nicht geändert, dennoch sollten die richtigen Schlüsse gezogen werden.  <p>  Bis auf Leon Goretzka hat Julian Nagelsmann all seine Stars beisammen. Klingt nach einer guten Nachricht, doch vielmehr hat der Coach nun ein Luxusproblem, die richtige Aufstellung zu wählen. <p> Angesichts der geringeren Kadertiefe dürfte es für die Gäste sicherlich auch kein Vorteil sein, dass der BVB am Donnerstag gleichfalls noch durch die Weltgeschichte reiste: Zumal die Schwarz-Gelben obendrein über deutlich größere Routine verfügen, wenn es um das Abspulen englischer Wochen geht. <p>  Gestützt wird Castros Optimismus obendrein von der Dortmunder Bundesliga-Heimbilanz gegen Hoffenheim (vier Siege – drei Remis – eine Niederlage), laut der der BVB gegen die TSG bis dato erst eine Heimniederlage hinnehmen musste.  </pre>


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<pre>Die jüngste 1:2-Niederlage gegen Frankfurt hat es dabei wieder ein bisschen unwahrscheinlicher gemacht, dass sich der Hertha im nächsten Frühjahr erneut nach den europäischen Sternen strecken darf — ausgerechnet im Olympiastadion wurde der Sprung in die obere Tabellenhälfte verpasst.  <p> Dem VfL passt es natürlich gut in den Kram, dass Freiburg zuletzt zweimal in Folge gestrauchelt ist und man selbst ein Heimspiel hat. Zuhause ist der Aufsteiger nämlich richtig stark, kassiert quasi keine Gegentore und trumpft zudem mit einem überraschenden Bestwert auf.  <p>  Gegen den VfB Stuttgart ist dies am vergangenen Spieltag nicht ganz optimal gelungen. Am Ende stand ein torloses Unentschieden. Die Gesamtbilanz nach der „englischen Woche“ mit zwei Siegen und einem Remis fällt dennoch positiv aus. <p> Keines der bisherigen 15 Pflichtspiele in dieser Saison konnte Bochum gewinnen. Im Kalenderjahr 2024 kassierten die Ruhrkicker 20 BL-Pleiten. Zuletzt hatte Köln innerhalb eines Jahres mehr Niederlagen kassiert (21). Das war allerdings vor 27 Jahren. Mit einer 0-3-11-Bilanz steht der VfL am Tabellenende und sieht sich einem Rückstand von sieben Punkten allein auf den Abstiegs-Relegationsplatz entgegen. <p>  Wie eng es bei den Duellen in der BayArena in den letzten Saisonen zugegangen ist, zeigt ein Blick auf die Bilanz: In den letzten fünf Saisonen gab es drei Unentschieden (in der Vorsaison 1:1).  </pre> 


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<pre> Ein mageres Remis aus den letzten vier Spielen verweist darauf, dass die Mannschaft von Dirk Schuster mittlerweile im Liga-Alltag angekommen ist: Waren die Hessen in den ersten Saisonwochen noch für manche Überraschung gut, ist am Böllenfalltor nun erstmals Krisenbewältigung angesagt.  <p> „Es ist so im Fußball, ich muss die Entscheidung treffen. Es liegt am Gegner, aber auch am System, ob er dabei ist oder nicht. Sportlich ist es momentan einfach so.“  <p>  Dafür sorgen sowohl die Debüts der zurückgekehrten Aufsteiger Hannover (in Mainz) und Stuttgart (in Berlin) als auch die Liga-Einstände der Trainerneulinge im Ruhrgebiet, Peter Bosz (Dortmund) und Domenico Tedesco (Schalke). <p>  Angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen treten die Leverkusener die Reise nach Augsburg mit großer Zuversicht an. Die Wettanbieter zeigen sich ebenfalls überaus optimistisch, was einen Auswärtserfolg der Werkself in der Fuggerstadt betrifft. Bayer ist Favorit. <p>  Neun Punkte bedeuten aktuell Platz 18 und damit wäre das Abenteuer Bundesliga wie bereits beim letzten Mal in der Saison 2012/13 nach einer Spielzeit bereits wieder zu Ende.  </pre>


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<pre> Dennoch führte die Pleite beim Schlusslicht schonungslos wie nie vor Augen, wie orientierungslos die Borussen mittlerweile durch die fremden Stadien navigieren; offensichtlich ist der Glaube völlig abhanden gekommen, dass Auswärtsspiele zum Aufstocken des Punktestands zu gebrauchen sind.  <p> Übrigens werden in der Allianz Arena diesmal 25.000 Fans erlaubt sein, am vergangenen Wochenende hatte man sich noch mit 5.000 weniger zufriedengeben müssen. Da diese jedoch, anders als bei anderen Bundesligisten, im ganzen Stadion verteilt sind, werden wir eher eine durchwachsene Stimmung erleben.   <p> Video: Wolfsburger Glückseligkeit nach dem 2:1 gegen die TSG Hoffenheim. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg) <p>  für die Bremer werden die Trauben am Böllenfalltor hoch hängen, denn mit Ausnahme der Bayern konnte sich bisher kein Bundesligist gegen die Darmstädter durchsetzen. Die Statistik spricht für die Werderaner, die von insgesamt sieben Duellen vier für sich entscheiden konnten. Nur einmal gab es eine Niederlage.  <p> Nachdem für den deutschen Rekordmeister in der laufenden Saison lange Zeit alles viel zu einfach ging, stellten sich die Gladbacher Fohlen erneut als ein großes Ã„rgernis heraus: Beim 1:3 am Niederrhein blieb den Münchnern bereits zum dritten Mal in Folge gegen die Borussen ein Sieg versagt.  </pre>


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<pre> Dass der elf Spieltage währende Höhenflug kürzlich beim 3:4 in Köln unter etwas unglücklichen Umständen zu Ende ging, hat der Mannschaft von Alexander Nouri offensichtlich ernsthafte Selbstzweifel eingeimpft.  <p> Die Wettfreunde gehen deshalb davon aus, dass sich Dortmund auch im zweiten Heimspiel der Saison wieder von seiner besten Seite präsentiert — und nach dem befreienden Führungstreffer fängt dann möglicherweise sogar das große Zaubern an.  <p>  Video: Werder Bremens Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei Bayer Leverkusen. (Quelle: Youtube/DeichStube) <p>  Gegner Gladbach jedenfalls hat in den letzten 20 Jahren nie sein letztes Bundesligaspiel des Kalenderjahres gewinnen können. In der laufenden BL-Spielzeit gewann die Borussia zudem nur eine ihrer bisherigen sechs Auswärtspartien (2U, 3N) – und zwar die erste. Von den letzten sechs direkten Duellen mit der TSG haben die Fohlen vier gewonnen und nur eines verloren – und zwar das bislang letzte (1U).  <p> Die Leverkusener müssen nun auf nervlich angeschlagene Dortmunder hoffen, falls sie trotz Doppelbelastung durch den Pokal gegen die Viertplatzierten gewinnen wollen.  </pre>


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